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Carnica Bienenkönigin belegstellenbegattet
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Carnica Bienenkönigin belegstellenbegattet

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Gründe für eine neue Königin kann es viele geben. Nicht immer ist die alte Weisel gestorben, so dass ein Ersatz nötig ist. Auch, wenn ihre Leistung bereits nachlässt oder sie drohnenbrütig wird ist der Zeitpunkt für eine neue Königin gekommen. Jungvölker lassen sich mit einer begatteten Königin besser starten, und mit einer Königin können Sie auch spät im Jahr noch Ableger nehmen. Und nicht zuletzt kann bei einem genetisch bedingten aggressiven Volk eine neue Königin zu einer Verhaltensänderung führen.

Was auch immer der Grund ist: Damit das Zusetzen gelingt und Sie ein starkes, gesundes Bienenvolk behalten, brauchen Sie eine gesunde Königin. Auf diese Weise erhöhen Sie auch die genetische Vielfalt an Ihrem Bienenstand, was Ihren Völkern langfristig mehr Widerstandskraft gegen Krankheiten gibt.

 

Im Portrait: Die Carnica-Biene

Ursprünglich war die Carnica-Biene, die eine Unterart der Westlichen Honigbiene (Apis mellifera) ist, nur südlich der Alpen zu finden. Nach dem zweiten Weltkrieg breitete sie sich aber in Deutschland und Österreich aus und verdrängte dabei die Europäische Honigbiene beinahe vollständig. Ein Grund dafür ist, dass die Carnica-Biene größere Völker bildet und damit mehr Honig einträgt, was sie bei Imkern sehr beliebt macht.

Bekannt ist sie unter vielen Namen: Kärtner-Biene, Karst- oder Karpatenbiene, Krainer-Biene, Banater-Biene oder auch Niederösterreichische Biene. Sie ist als sehr sanftmütige Bienenart bekannt und kommt problemlos mit heißen Sommern und kalten Wintern zurecht. Feuchtigkeit oder unbeständiges Meeresklima bekommen ihr allerdings nicht, weshalb sie beispielsweise kaum in England oder Frankreich anzutreffen ist. Sie wird im Frühjahr ein wenig später aktiv als die Buckfast-Biene, bringt aber dennoch große Honigerträge ein.

 

Belegstellenbegattung

Anders als bei der Standbegattung ermöglicht die Belegstellebegattung es dem Imker, Königinnen gezielt zu verpaaren und auf diese Weise Reinzuchten zu erhalten. An Belegstellen stehen nehmen kleinen Völkern mit unbefruchteten Königinnen auch Vatervölker, mit deren Drohnen die Weiseln sich verpaaren. Die Vatervölker stammen je nach Zuchtziel von derselben Art wie jungen Königinnen oder nicht. In den zwei bis drei Wochen nach dem Aufbau kommt es zu Hochzeitsflügen, während denen die Begattung stattfindet.

Die Belegstellenbegattung funktioniert nur, wenn die Belegstellen isoliert liegen, da ein ausreichend großer Abstand zu anderen Bienenvölkern garantiert sein muss.

 

Welche Vorbereitungen müssen Sie treffen?

Nur ein wirklich weiselloses Volk wird eine neue Königin akzeptieren und diese nicht abstechen. Falls Sie die alte Königin übersehen haben oder sich bereits eine junge, noch unbefruchtete Königin im Stock befindet, hat eine neue Weisel keine Chance. Dies gilt sogar, wenn erst Weisel- bzw. Nachschaffungszellen vorhanden sind.

Um ganz sicher zu gehen, dass Ihr Volk keine Königin mehr hat, können Sie die Weiselprobe durchführen. Dafür müssen Sie nur ein Rähmchen mit Larven einhängen und ein bis drei Tage warten. Wenn sich nun Nachschaffungszellen auf dem Rähmchen befinden, ist tatsächlich keine Weisel vorhanden. Fehlen diese Zellen aber, ist eine Königin im Volk.

Nach dem Einhängen des Zusetzkäfigs müssen Sie Geduld beweisen. Geben Sie dem Volk wenigstens zehn Tage ohne Störungen, ehe Sie nach dem Rechten sehen. Ist der Käfig leer und liegen Eier auf einer Wabe, hat das Einsetzen funktioniert. Stress durch zu häufiges Prüfen sollten Sie vermeiden, bis die Königin ganz im Volk angekommen ist.

 

Die neue Königin

Wir kennzeichnen jede unserer Königinnen mit einem Opalithplättchen, einer Nummer und der Jahresfarbe. Auf das Beschneiden der Flügel verzichten wir grundsätzlich, da dies in unseren Augen Tierquälerei ist. Für den Versand wird die Weisel in einen Nicot Zusetzkäfig gesetzt, welchen sie unkompliziert in Ihr weiselloses Volk hängen können. Zudem wird sie mit einigen Begleitbienen verschickt.

Mit regelmäßigen amtstierärztlichen Untersuchungen wird belegt, dass wir ausschließlich gesunde Tiere züchten und verschicken. Vor dem Versand erfolgt ein letzter Check, so dass Sie ein gültiges Gesundheitszeugnis für die Weisel erhalten. Mit der Lebendgarantie stehen wir dafür ein, dass die Königin Sie lebend und in gutem Zustand erreicht.

Wir können auch ins Ausland liefern oder einen bestimmten Liefertermin vereinbaren. Nehmen Sie in diesem Fall bitte vor der Bestellung Kontakt zu uns auf, damit wir die Einzelheiten mit Ihren klären können.

 

Noch Fragen? Wir helfen gerne!

Sie wollen die Lieferung besprechen oder letzte Fragen stellen? Schreiben Sie uns einfach an – wir freuen uns, Ihnen zu helfen!